Antworten auf häufige Fragen (FAQ)

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1) Wie würde eine Do-It-Yourself Anleitung für kritische Anleger, die möglichst viel selbst überprüfen wollen, lauten und welche Tool- und Datentipps für Berater hat Diversifikator?

Hinweis: Diversifikator empfiehlt, sich von Profis beraten zu lassen. Mit unserem Preismodell zahlen Sie etwa gleich viel, unabhängig davon, ob Sie einen Berater nutzen oder nicht.
  • Wenn Sie grundlegende Fragen zu Finanzen haben, können Sie sich z.B. die kostenlosen Schulungen unter Khan Academy ansehen.
  • Sie wissen, wie viel Geld Sie für welchen Anlagehorizont anlegen können bzw. sollten, z.B. weil Sie das Finanzwesir-Tool (Anleitung für eine selbst zu erstellende Excel-Lösung (Stichwort „Finanzcockpit“), den Lexware Finanzmanager, Finatra und/oder die Tools des Deutschen Instituts für Altersvorsorge genutzt haben (Dort findet man die folgenden hilfreichen Tools: Investmentrechner, Rentenlückenrechner, Berufsunfähigkeitsrechner und Lebenserwartungsrechner)?
  • Sie wissen, wie viel Risiko Sie tragen können, z.B. weil Sie die Analyse unter „Portfolioselektion“ und den Test von www.behavioral-finance.de gemacht haben und weil Sie sich die Grafiken auf www.portfoliocharts.com angesehen haben (s. unter Portfolios und dann Darstellung „Real Return by Investing Period“ z.B. des Classic 60/40 Portfolios) angesehen haben und sich man z.B. mit www.portfoliovisualizer.de oder Auer-Seitz mit verschiedenen Allokationen vertraut gemacht haben? Die Chancen und Risiken von Aktienmärkten können Sie sogar ab 1871 mit den Zahlen von Shiller, French und Damodar, Credit Suisse und FED selbst analysieren.
  • Dann suchen Sie sich ein „Rendite“portfolio aus (siehe „Portfolioselektion“). Unter „Rückrechnungen“ finden Sie Kennzahlen zu unseren Portfolios. Unsere ersten Portfolios haben wir erst Ende 2015 fertig gestellt. Bei den Daten vor dem jeweiligen Portfoliostart um theoretische Werte und nicht um real mit den Portfolios erzielte Werte. Weil zahlreiche von uns genutzte ETFs in 2008 noch nicht existierten, haben wir versucht, die Kennzahlen mit Hilfe von ähnlichen ETFs zu schätzen. Diese Kennzahlen sind z.B. beim ESG ETF-Portfolio vor allem deswegen schlechter als bei Nicht-ESG ETF-Portfolios, weil die Asset Allokation abweicht, denn es sind nur wenige Anleihe-ESG-ETFs verfügbar.),. Um Inflationsaspekte zu schätzen: Vergangene (US) Zinsen auf und Volatilität von „Cash“ kann man z.B. bei www.portfoliovisualizer.com finden. Achtung: Vergangene Renditen und Risiken sind keine Gewähr für ähnliche künftige Renditen bzw. Risiken. Außerdem ist zu beachten, über welche anderen Vermögenswerte und Verpflichtungen der Ableger verfügt, um Klumpenrisiken zu vermeiden. Wenn sie die ETFs der gewählten Portfolios noch mal prüfen wollen können Sie Morningstar bzw. das Morningstar X-Ray nutzen
  • Basierend auf Ihrer Risikotoleranz kombinieren Sie das gewählte Renditeportfolio mit mehr oder weniger Cash ( zur „tragbaren“ Volatilität s. „Portfolioselektion“).
  • Lassen Sie sich möglichst spätestens jetzt von einem Profi beraten, ob diese gewählte Anlagekombination für Sie passt. Um einen Berater zu finden können Sie die bei uns aufgeführten Berater nutzen (siehe „Umsetzungswege“). Das hat den Vorteil, dass sich diese mit unseren Portfolios auskennen und auch schon Vergütungsvereinbarungen mit uns getroffen haben, mit denen die Berater zwar keine Provisionen von uns erhalten aber unsere Portfolios besonders günstig nutzen können, was den Umsetzungsprozess erheblich beschleunigen sollte. Sie können aber auch im Honoraranlageberaterregister nach Beratern suchen, die direkt von Ihnen bezahlt werden werden oder bei KennstDueinen unter den Stichworten Finanzberater, Anlageberater, Vermögensberater oder Vermögensverwalter (der auch die Implementierung übernimmt), nach Beratern/Verwaltern suchen. Außerdem sollten Sie berücksichtigen, wie ihre sonstige Geldanlage strukturiert ist. Möglicherweise sind Umschichtungen Ihres bisherigen Portfolios sinnvoll, um möglichst geringe sogenannten Klumpenrisiken im Portfolio zu haben (Von Klumpenrisiken spricht man, wenn man zu stark von einzelnen Märkten, wie dem DAX, einzelnen Aktien oder anderen Faktoren wie z.B. der eigengenutzten Immobilie abhängig ist).
  • Als nächstes erfolgt die Umsetzung des gewählten Portfolios mit Cash (Z.B. auf einem Tagesgeldkonto einer deutschen Bank, siehe z.B. Tagesgeld) und bei Ihrer Depotbank: Wenn das kostenlos möglich ist, eröffnen Sie am besten ein Unterdepot oder ein komplett neues Depot (siehe Handelsblatt-Vergleichstool), um ein individuelles Reporting über das Portfolio von Ihrer Depotbank zu erhalten und damit eine gute Überwachungsmöglichkeit zu haben. Zur Umsetzung schicken Sie Ihrer Bank ein „Download“ des gewählten Portfolios (Nicht alle Depotbanken akzeptieren diese Vorgehensweise, teilweise müssen die Orders anders aufgegeben werden).
  • Wenn Sie unsere Renditeportfolios nutzen: Verfolgen Sie die Änderungen, die wir vornehmen (z.B. indem Sie sich zu unseren News anmelden), und setzen Sie diese um, wenn sie von den Änderungen überzeugt sind.