Antworten auf häufige Fragen (FAQ)

No- bzw. Small-Data

1) Diversifikator propagiert einen sogenannten No- bzw. Small-Data Ansatz. Welche Rolle spielt das Thema Kundendaten bzw. Datenschutz für Diversifikator?

In Bezug auf Datenschutz wagen wir ein Experiment. Nach klassischer betriebswirtschaftlicher Logik sollte ein Service- bzw. Produktanbieter möglichst viele Kundendaten sammeln, denn mit Data-Mining kann er angeblich mehr verkaufen, weil er die Kundenbedürfnisse damit besser identifizieren kann. Zusätzlich kann er Daten verkaufen und sein Unternehmenswert sollte steigen. Wir möchten versuchen, mit möglichst wenigen Kundendaten zu arbeiten, weil Finanzdaten besonders sensibel sind. Uns ist zudem Datenschutz sehr wichtig. Vollständiger Datenschutz ist bei der heutigen professionellen Cyberkriminalität aber extrem schwierig. Außerdem werden Kundendaten oft als das wichtigste Kapital von Kundenberatern angesehen, denen wir keine Konkurrenz machen wollen, sondern die wir als unsere wichtigsten Partner ansehen. Wir vertrauen darauf, dass wir gegenüber Neukunden empfohlen werden, auch weil wir so wenige Kundendaten haben wollen. Mit den niedrigen Kosten für unsere Portfolios, den bewusst wenigen Kundendaten, die wir dauerhaft sammeln sowie der hohen Transparenz sollten wir auch bei Verbraucherschützern und Politikern auf Wohlwollen stoßen. Wer unseren Ansatz gut findet, der kann uns am besten unterstützen, indem er uns weiter empfiehlt.