Antworten auf häufige Fragen (FAQ)

Kosten

Warum verlangt Diversifikator volumenbasierte und keine erfolgsorientierten Gebühren?

Wir verlangen auch keine sogenannten performanceabhängigen Gebühren. Erfolgsorientierte Gebühren werden nur dann gezahlt, wenn Erfolge eintreten. Das hört sich zunächst gut an. Besonders schwierig ist es, eine gute Bezugsbasis für solche Gebühren zu finden. Indizes taugen dafür nicht für uns, weil wir mit den ETF-Portfolios Indizes nicht outperformen können bzw. auch gar nicht wollen, weil wir dann möglicherweise zu hohe Risiken in den Portfolios eingehen müssten. Und erfolgsabhängige Gebühren über 0%, 2%, 4% o.ä. pro Jahr führt in guten Marktjahren zu sehr hohen Gebühren und in schlechten zu sehr niedrigen, honoriert also unsere Leistung nicht adäquat.
Auch stundenbasierte Gebühren haben Nachteile. So kann man schlecht nachvollziehen, ob die berechnete Stundenzahl fair ist. Außerdem nutzen Anbieter ungern stundenorientierte Gebühren, weil sie dann nur durch die Anzahl ihrer Mitarbeiter nach oben begrenzte Einnahmemöglichkeiten haben. Nach unten haben sie dagegen ein Risiko; wenn sie nicht genug Stunden verkaufen können. Viele professionelle Anleger sind daher keine Anhänger von erfolgsorientierten bzw. stundenbasierten Gebühren sondern zahlen lieber laufende Gebühren, die von den verwalteten bzw. beratenen Anlagevolumina abhängen.