Antworten auf häufige Fragen (FAQ)

Kosten

1) Warum scheint Diversifikator etwas teurer zu sein als einige sogenannte Robo-Berater (Online-„Berater“)?

Wenn man alle Kostenelemente betrachtet, sind wir unseres Wissens kaum teurer als deutsche Robo Advisors, insbesondere nicht für sogenannte defensive Portfolios. Die Gebühren fallen ja nur für den Renditeteil der Portfolios an und nicht für den „Cash“-Teil. Defensive Portfolios mit 50% Cashanteil kosten deshalb nur 0,5% p.a. (Anmerkung: Auch auf Cash aus Ausschüttungen bzw. Umschichtungen in „Cash“ bei Trendphasenportfolios wird von Diversifikator keine Gebühr erhoben). Hinzu kommt, dass wir empfehlen, Berater zu nutzen. Anders als bei einem sogenannten Robo-Advisor beinhalten die Standardgebühren von 1% p.a. typischerweise auch die Kosten für individuelle und persönliche Beratungen und die Verwaltung der Portfolios. Die individuellen Kosten für die Beratung und Verwaltung von Portfolios werden allerdings von den jeweiligen Berater/Verwaltern festgelegt, welche die Diversifikator-Portfolios anbieten. Berater werden durch den Anleger direkt bezahlt und geben uns den auf Diversifikator entfallenden Teil der Gebühr von 0,25% bis 0,35% p.a. weiter. Unsere Anteil an der Gebühr (ohne Implementierungskosten) liegt damit etwa bei der Gebühr von Indexfonds (ETFs), unter einerder typischen Robo-Advisor Gebühr von 0,5 bis 1% p.a, und erheblich unter der Gebühr von klassischen Fonds, die üblicherweise 1 bis 2% p.a. kosten. Allerdings enthalten diese drei Alternativen die Umsetzungskosten. Wenn Anleger keine Berater nutzen wollen oder keinen passenden Berater finden, können sie unsere Services – dann aber ohne externe Beratung – für 1% p.a. nutzen. Wir haben das so festgelegt, um die aus unserer Sicht sinnvolle Nutzung von Beratern zu fördern. Persönliche Situationen unterscheiden sich vielfältig voneinander und Finanzanlagen sind sehr komplex. Selbst sehr vermögende Anleger nutzen oft Beratung und sei es nur, um geplante Anlagen vor der Umsetzung noch einmal prüfen zu lassen. Unser Geschäftsmodell hat Nachteile in Bezug auf Anleger, die (noch) „zu klein“ für Anlageberater sind. Geringere Gebühren für kleinere Kunden können wir jedoch aus administrativen Gründen nicht umsetzen. So gibt es keine anerkannte Mindestgrenze, oberhalb derer Berater gerne aktiv werden, denn viele „kleine“ (junge) Kunden von heute sind morgen attraktive Kunden. Außerdem wollen wir vermeiden, Kundendaten zu sammeln oder Kundenangaben zu prüfen, z.B. Behauptungen, dass Anleger keine Berater finden. Andererseits verlangen wir auch keine höheren Gebühren für kleine Anlagesummen im Vergleich zu größeren Summen, wie es bei anderen manchmal der Fall ist.
Wir bemühen uns aber darum, Berater zu finden, die auch „kleine“ Kunden beraten. „Kleine“ Kunden können sich bei Fragen grundsätzlich auch an einige Verbraucherzentralen wenden, die – gegen ein etwas geringeres Honorar als typische Honorarberater – ebenfalls Beratung anbieten. Und wir versuchen diesen Nachteil zumindest teilweise dadurch zu kompensieren, indem wir möglichst viele Informationen auf unserer Internetseite offen legen, eigene Tools zur Verfügung stellen und auf fremde Tools hinweisen (Als Tools bezeichnen wir Hilfsmittel, meist kleine Programme, die bei der Analyse und Anlageplanung unterstützen können). Wir hoffen auch, dass es zu Kommunikation von Interessenten untereinander über unsere Services kommt. Wir selbst dürfen aus Lizenzgründen und können wegen mangelnder Kapazität keine Anlageberatung für Privatkunden leisten.