Antworten auf häufige Fragen (FAQ)

Allokationen

10) Manche ETF-Arten, z.B. synthetische ETFs, werden kritisch gesehen. Was meint Diversifikator dazu?

Wir sind nicht dogmatisch. Manche Marktsegmente kann man mit sogenannten synthetischen ETFs, die Derivate einsetzen, besser abdecken als mit sogenannten physischen ETFs. Manche synthetischen ETFs haben zudem steuerliche Vorteile gegenüber anderen ETFs. Die meisten physischen ETFs verleihen Portfoliobestandteile, weil sie damit Zusatzerträge generieren können. Manche physischen ETFs kaufen aus Kostengründen nicht alle Titel eines Index sondern nur ausgewählte, was zu Abweichungen der Performance vom Index führen kann, die in dieser Form beim synthetischen ETF nicht auftreten sollten. Eine Wertpapierleihe ist auch nicht ohne Risiko. Derivatenutzung und Wertpapierleihe findet man auch bei sogenannten „aktiven“ Fonds. Diversifikator bietet einige Portfolios an, die keine synthetischen ETFs nutzen wie das WMP Basis Income, das ESG ETF-Portfolio, das islamische ETF-Portfolio und das Equity-Income (DW) ETF-Portfolio.
ETFs sind aber üblicherweise erheblich günstiger als aktive Fonds. ETFs werden auch kritisiert, weil sie in Krisen zumindest kurzfristig erheblich von den ihnen zu Grunde liegenden Indizes abweichen können (Stichwort auch „Flash-Crash“). Wir halten die Risiken in den von uns selektierten ETFs für begrenzt, zumal wir die ETFs als Anlagevehikel empfehlen und nicht für kurzfristiges Trading. Daher spielt bei unserer Selektion auch Größe/Volumen bzw. Liquidität keine so große Rolle wie bei handelsorientierten Portfolios. Für große Anlagesummen und handelsintensive Portfolios kann das Volumen bzw. die Liquidität einzelner ETFs besonders in Marktkrisen jedoch durchaus relevant sein. Wir beobachten die ETF-Anbieter und falls sich Probleme bei Produkten oder Anbietern zeigen, werden wir unsere Empfehlungen zu den ETFs entsprechend überprüfen bzw. ändern.